Unser Anliegen

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Aktuell: 

***Hier finden Sie die Bewertung des Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege vom 07.06.2018, der sich – wie bereits der BUND zuvor – für den Erhalt der Natur am Dahlemer Weg 247 ausspricht und dem Bezirk empfiehlt, einen Ersatzstandort zu finden.

Neuste Medienreaktionen:

Lesen Sie hier, was Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski  am 20.06.2018 gegenüber rbb|24 zu dem in Auftrag gegebenen Gutachten zum Naturschutz sagt und wie Sie sich zu unseren Vorschlägen zu alternativen Standorten positioniert. Leider weiterhin keine Reaktion auf das vorgeschlagene Grundstück „Platz des 4. Juli“, der sich keine 2 km vom geplanten MUF-Standort Dahlemer Weg befindet.

Ingo Hoppe zu Gast bei uns am Dahlemer Weg 247. Hören Sie selbst!

ZDF Mittagsmagazin vom 12.06.2018:

Tagespiegel, Online- und Print-Ausgabe vom 12.06.2018.

Potsdamer Neuste Nachrichten, Online- und Printausgabe vom 11.06.2018.

Aktuelle Hinweise:

  • Bislang gibt es zum Bauvorhaben am Dahlemer Weg 247 von Bezirks- oder Senatsseite leider keine offizielle Anwohnerinformation. Aus diesem Grund hat unsere Bürgerinitiative am 14.05.2018 eine Informationsveranstaltung im Mehrgenerationenhaus Phoenix veranstaltet.

Reaktionen auf unsere Veranstaltung finden Sie hier.

Flyer – LEBENSWERTES LICHTERFELDE – 2018-05-07

  • Lesen Sie hier den Appell  des BUND an Bezirk und Senat:

ZEHLENDORF-SÜD: PARK UND TROTZDEM BIOTOP

  • Die in Lichterfelde angebrachten Plakate stammen nicht von uns, sondern vermutlich von der afd. Hiervon distanziert sich unsere Bürgerinitiative ausdrücklich und entschieden. Wir setzen uns für den Erhalt des Biotops am Dahlemer Weg ein und haben dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf bei der Konzeption kleinerer dezentraler Unterkünfte für Geflüchtete unsere Unterstützung zugesichert.

Lebenswertes Lichterfelde, eine Bürgerinitiative für Natur und Integration, wurde am 25. März 2018 gegründet. Ziel der Initiative ist es, sich für den Erhalt der über 60 Jahre bestehenden „Geschützten Grünanlage“ am Dahlemer Weg 247 in Berlin-Lichterfelde einzusetzen. Aus Naturschutzgründen soll eine Bebauung – welcher Art auch immer – in jedem Fall verhindert werden.

Senats- und Bezirksplänen zufolge soll die seit 1997 als „Geschützte Grünanlage“ gekennzeichnete Grünfläche bebaut werden. Entstehen soll hier eine neue modulare Flüchtlingsunterkunft (sog. MUF 2.0), zunächst für bis zu 480 geflüchtete Menschen. Später soll diese dann auch für Familien, Studenten und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen genutzt werden.  Eine Bebauung des Areals würde eine Zerstörung dieser wichtigen natürlichen Ausgleichsfläche bedeuten. Wir stehen mit dem Bezirk im Dialog und wollen Lösungen für eine sinnvolle und erfolgreiche Integration geflüchteter Menschen.

Innerhalb weniger Tage ist es unseren unermüdlichen Mitstreitern bereits gelungen über 700 Unterschriften zu sammeln – für den Erhalt des über 60 Jahre alten Biotops und gegen eine etwaige Bebauung.

Der BUND Südwest (BUND Berlin e.V.) unterstützt uns in unserem Vorhaben, die öffentlich geschützte Grünanlage am Dahlemer Weg 247 zu erhalten und damit die Biodiversität zu fördern. Wozu Klimaschutzziele und Artenschutzabkommen weltweit, wenn diese bereits auf regionaler Ebene nicht vollzogen werden?

Viele Anwohner sind irritiert, die wenigsten wissen von dem Vorhaben des Senats / Bezirks. Von offizieller Seite wurde bislang niemand informiert (eine Mitteilung im Amtsblatt ausgenommen). Informationen können lediglich aus der Presse gewonnen werden – Kritik wird laut, Widerstand formiert sich. Wir fordern die Politiker von Senat und Bezirk auf, Stellung zu beziehen.

Der Tagesspiegel berichtet in seiner Online-Ausgabe vom 30. März 2018 über die Initiative: https://www.tagesspiegel.de/berlin/protest-gegen-geplante-fluechtlingsunterkunft-in-lichterfelde-von-mufs-und-baeumen/21131032.html

https://www.paypal.me/lichterfelde

Dahlemer Weg 247

Der Dahlemer Weg 247 – seit über 60 Jahren naturbelassen – seit Jahrzehnten geschützte Grünanlage und mittlerweile ein wahres Biotop.

Die Artenvielfalt am Standort ist immens und für Berlin außergewöhnlich.

Folgende seltene Tierarten wurden bisher u. a. gesichtet:

  • Greifvögel: zwei Habichtpaare, Mäusebussard, Milan
  • Singvögel: Gimpel, Kernbeißer, Schwanzmeisen, Buntspecht
  • Echsen und Amphibien: Ringelnattern, Zauneidechsen, Molche
  • diverse Insekten: Hornissen, Bienen, eine Vielzahl verschiedenartiger Käfer

Neben den oben genannten Tieren, fühlen sich auch zahlreiche Säugetiere wie Füchse, Wildschweine und Fledermäuse in dem von Bäumen und Totholz geprägten Gebiet heimisch.

Zumindest offiziell geben das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt vor, die biologische Vielfalt Berlins pflegen und schützen zu wollen. Der Bezirk will diese in der Grünflächenpflege sogar explizit fördern und spricht von „essentieller Bedeutung für das Leben der Menschen.“

Förderung der Biodiversität in Steglitz-Zehlendorf

Berlins Biologische Vielfalt

Umgebung

Im direkter Nähe zum geplanten MUF-Standort Dahlemer Weg 247 befinden sich bereits zwei Unterkünfte für Geflüchtete: das Boardinghaus in der Goerzallee 307,  das nur 350 Meter von der 2. Unterkunft in der Wupperstr. 17 entfernt ist und direkt an den geplanten MUF- Standort Dahlemer Weg 247 angrenzt.

Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in der Goerzallee 307
Die Erstaufnahme- und Clearingstelle (EAC) für alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge befindet sich in der Wupperstraße 17

 

Presse

Wir freuen uns über das rege Interesse und die kontinuierliche Berichterstattung im Rundfunk und der Presse. 

Hier finden Sie unseren aktuellen Pressespiegel mit den bislang wichtigsten Artikeln, einem ZDF-Bericht sowie zwei Radiobeiträgen zum Thema „MUF Dahlemer Weg 247“ und zu unserer Bürgerinitiative „Lebenswertes Lichterfelde“.

Unten auf der Seite finden Sie zudem unsere Briefe an die Politik.

***Am 21.06.2018 fragt rbb|24 „Bleibt der Wald oder kommt eine MUF?“ Hier mehr dazu.

***Boris Buchholz vom Tagesspiegel greift unseren Brief an Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski am 21.06.2018 auf. Mehr lesen Sie hier.

***Moderator Ingo Hoppe besucht uns, die Bürgerinitiative Lebenswertes Lichterfelde, am Dahlemer Weg. Hören Sie hier das Interview vom 20.06.2018 aus unserem kleinen Berliner Urwald.

***Frank Bachner vom Tagesspiegel berichtet vom Fund der Wildbienen und einer ersten Grundstücksbewertung durch den Landesbeauftragten für Naturschutz , der sich – wie bereits der BUND zuvor – gegen eine Bebauung am Dahlemer Weg 247 ausspricht. (Online- und Printausgabe, 12.06.2018)

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-lichterfelde-verhindern-wildbienen-die-fluechtlingsunterkunft/22672658.html

***Auch das ZDF Mittagsmagazin, Rubrik: mima Reporter berichtet am 12.06.2018 über die sich verhärtenden Fronten zwischen Bürgern und Politik aufgrund fehlender Kommunikation:

***In den Potsdamer Neusten Nachrichten, Online- und Print-Ausgabe vom 11.06.2018, spricht der Landschaftsarchitekt und Sachverständige für Landschaft- und Naturschutz, Prof. Klaus Neumann, von einer Absurdität im Zusammenhang mit einer möglichen Abholzung des Waldes am Dahlemer Weg 247:

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1291852/

***Warum wir für den Dahlemer Weg kämpfen lesen Sie in einem Artikel von Frank Bachner im Tagesspiegel, Online- und Print-Ausgabe vom 19.05.2018:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-fluechtlingsunterkunft-in-berlin-warum-naturschuetzer-den-dahlemer-weg-verteidigen/22583136.html

***Das Berliner Abendblatt berichtet von unserer Initiative, die für Natur UND Integration steht. Online- und Print-Ausgabe vom 19.05.2018:

http://www.abendblatt-berlin.de/2018/05/19/krach-um-fluechtlingsunterkunft-am-dahlemer-weg/

***Eine Schilderung zum Abend unserer Informationsveranstaltung lesen Sie in der Berliner Woche, Online-Ausgabe vom 18.05.2018:

http://www.berliner-woche.de/lichterfelde/politik/buergerinitiative-kaempft-mit-allen-mitteln-fuer-den-erhalt-des-waeldchens-am-dahlemer-weg-und-gegen-den-bau-einer-muf-d163517.html

***Boris Buchholz vom Tagesspiegel zu Gast bei der Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative Lebenswertes Lichterfelde, Online-Newsletter „Steglitz-Zehlendorf“ vom 17.05.2018:

https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/macher/2018/05/17/45009/gegen-jede-bebauung-voller-saal-bei-infoveranstaltung-zum-geplanten-bau-einer-muf-am-dahlemer-weg/?utm_source=TS-Leute&utm_medium=link&utm_campaign=leute_newsletter

Anmerkung der Bürgerinitiative zum Artikel:

Tatsächlich handelt es sich in dem Filmbeitrag nicht, wie aus dem Publikum angemerkt, um einen Leguan, sondern um eine Eidechse, die im Makrovergrößerungsverfahren der Kamera einem Leguan sehr ähnlich sehen kann. Die eingespielten Tieraufnahmen stammen zwar zum Teil nicht aus dem Biotop, jedoch wurden alle gezeigten Tiere von einzelnen Mitgliedern der Bürgerinitiative auf dem Grundstück Dahlemer Weg 247 gesichtet.

VOR unserer INFORMATIONSVERANSTALTUNG am 14.05.2018:

  • Hören Sie hier die rbb-radioBERLIN Sendung DEIN VORMITTAG vom 24.04.2018 mit Ingo Hoppe und der Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Cerstin Richter-Kotowski.

Proteste gibt es für die CDU Politikerin wegen des geplanten Standorts Mobile Unterkünfte für Flüchtlinge am Dahlemer Weg. Das Container-Dorf soll ausgerechnet auf einem Waldstück entstehen – mindesten 500 Bäume müssten dafür gefällt werden – ob das wirklich so sinnvoll ist, das fragt sie Ingo Hoppe in DEIN Vormittag: http://mediathek.rbb-online.de/radio/radioBERLIN-88-8-Dein-Vormittag/Cerstin-Richter-Kotowski/radioBERLIN-88-8/Audio-Podcast?bcastId=31587458&documentId=51906644

  • Berliner Woche, Online-Ausgabe vom 24.04.2018:

http://www.berliner-woche.de/lichterfelde/politik/widerstand-gegen-geplante-fluechtlingsunterkuenfte-in-lichterfelde-d157761.html

  • Tagesspiegel, Online-Ausgabe vom 17.04.2018:

https://m.tagesspiegel.de/berlin/debatte-um-neue-muf-standorte-wilde-natur-vs-fluechtlinge/21180654.html

  • Tagesspiegel, Online-Ausgabe vom 30.03.2018, Print-Ausgabe vom 31.03.2018:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/protest-gegen-geplante-fluechtlingsunterkunft-in-lichterfelde-von-mufs-und-baeumen/21131032.html

An dieser Stelle möchten wir auf den Beschluss des Senats verweisen:

https://www.berlin.de/sen/finanzen/presse/

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1-wpq4Y2Q13Z_g9Rl2WS-fsInn-XJMp-8&ll=52.50579464022347%2C13.375738950000027&z=11

BRIEFE AN DIE POLITIK

***Herr Schulze vom Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf berichtet in der Berliner Woche vom 26.06.2018, dass auf Gesprächsangebote seitens der Bürgerinitiative nicht reagiert werde und behauptet sogar, wir seien „offenbar nicht dialogbereit. Das können und wollen wir so nicht stehen lassen. Lesen Sie hier unsere Stellungnahme vom 27.06.2018, die wir auch an die Berliner Woche sowie wichtige Medienvertreter geschickt haben und erwarten eine Richtigstellung der Tatsachen.
Brief_Schulze_Willkommensbündnis

***Unsere Anfrage bei Bezirkstadträtin Maren Schellenberg von den Grünen zum naturschutzfachlichen Gutachten vom 25.07.2018 finden Sie hier:
Brief_Schellenberg

***Lesen Sie hier unseren Brief mit alternativen Standortvorschlägen vom 15.06.2018 an Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski:
Brief_Richter-Kotowski_15062018
MUF_Vorschlag_4-Juli MUF_Vorschlag_Wupperstr_Sued

***Einer unserer ersten Schreiben im März 2018 ging an den Regierenden Bürgermeister, Michael Müller. Lesen Sie selbst:
Offener Brief an den Bürgermeister von Berlin

Online Petition

Unterstützen Sie uns – zusätzlich zu den bereites gesammelten Unterschriften –  bei unserer Online Petition:

https://www.change.org/p/keine-abholzung-der-gesch%C3%BCtzten-gr%C3%BCnanlage-14167-berlin-lichterfelde-dahlemer-weg-247-lebenswertes-lichterfelde

Sehr geehrte Frau Senatorin Lompscher,

sehr geehrte Frau Stadträtin Schellenberg,

sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski,

sehr geehrter Herr Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen,

mit dieser Petition wenden wir uns an Sie, um uns gegen das Bauvorhaben für MUF auf dem Grundstück in 14167 Berlin Lichterfelde, Dahlemer Weg 247 auszusprechen. Seit über 60 Jahren naturbelassen, ist diese geschützte Grünanlage ein wahres Biotop und verdient es, nicht zerstört zu werden. Die Anwohner wurden kaum oder nur sehr mangelhaft über dieses Vorhaben informiert und der Beschluss wurde gefasst – entsprechend groß ist der Unmut und der Widerstand wächst.

Zuvor möchten wir uns jedoch deutlich von flüchtlingsfeindlichen Gesinnungen distanzieren. Uns geht es um den Erhalt unserer Natur für ein lebenswertes Wohnumfeld und dem Einhalt eines fortschreitenden Trends, immer mehr Grün- und Erholungsflächen zu Gunsten von Bauvorhaben ersatzlos zu zerstören. Ein Trend, der eine sinkende Lebensqualität nach sich zieht – für immer mehr Einwohner gibt es immer weniger Erholungsflächen und ein Ende scheint nicht in Sicht.

Unsere Grünanlagen sind Naherholungsgebiete für uns Menschen, aber auch für unsere Mitbewohner. Ein Spektrum von Fauna und Flora für Lebensqualität und Erholung in einer Stadt, die immer weiter wächst. Umso wichtiger ist es, dem Verhältnis von Bauvorhaben zu Erholungs- und Grünflächen Rechnung zu tragen. Dieses Ungleichgewicht hält weiterhin an – Bauvorhaben nehmen zu, Grünflächen nehmen ab. Unsere Grünflächen sind neben Erholungsraum für den Menschen auch Lebensgrundlage vieler Tierarten, diese müssen weichen, werden vertrieben, werden immer seltener – es fehlt an Nistmöglichkeiten und Nahrung. Wir sind alle Teil eines Ökosystems und ein Ökosystem hat zwischen Beton und Stahl keine Chance zu überleben.
Die Luftqualität wird immer schlechter, die Insekten sterben uns weg. Dann noch das Grün unserer Stadt weiter zu dezimieren, mutet fehlentwickelt an.
Für Sie im Rahmen der Stadtplanung vielleicht nur ein kleiner, grüner und zweckdienlicher Fleck auf der Landkarte, für uns unser lebenswertes Stück Natur, für dessen Erhalt wir uns entschlossen einsetzen werden.

Wir appellieren an die Kompetenz von Senat und allen Entscheidungsträgern, dieses Bauvorhaben nicht umzusetzen und der Möglichkeit von Alternativen den Vorrang zu geben. Gerne bringen wir uns als betroffene Anwohner mit ein, um gemeinsam konstruktive Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Für den Erhalt der Vielfalt unserer Natur, muss nachhaltig und naturnah geplant werden – für uns, für heute, für morgen, für Generationen.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Seite der Bürgerinitiative Lebenswertes Lichterfelde für Natur und Integration www.lebenswertes-lichterfelde.de

Ich danke für Ihr Interesse und hoffe auf eine Entscheidung ihrerseits, die pro Natur ist.

Christa O.

https://www.paypal.me/lichterfelde